Auf den Redaktionen der Schweizer Medien geht es toller zu und her als in dem alten deutschen Volkslied: "So geht es in Schnützelputz Häusel". Zwar auch närrisch und sinnbefreit - aber im Gegensatz zum Volkslied mit einerm bewusst destruktiven Abwärtsdrall.
Ein Leserbrief an die Redaktion der Medienplattform nau.ch
Gaza-Hilfsflotte startet in Barcelona neuen Versuch
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren
Sie haben meinen Kommentar auf
https://www.nau.ch/news/europa/gaza-hilfsflotte-startet-in-barcelona-neuen-versuch-67117917
Wann gibt es eine Rettungsflotilla zugunsten der Kurden, Sudanesen, Nigerianer, Sahelbewohner, Inder, Syrer, Bangladesh-Bewohner, Pakistani? Dort werden u.a. viele Christen abgeschlachtet. Rettungsflotilla für die Nordkoreaner oder Uiguren? - Oder ist die einzige Motivation für "Hilfe" der blanke Judenhass?
wie folgt abgelehnt:
Ihr Kommentar enthält antisemitische Unterstellungen. Kritik an spezifischen Aktionen oder Politiken ist willkommen, aber pauschale Anschuldigungen von Judenhass als Motivation für humanitäre Hilfe können wir nicht veröffentlichen. Bitte formulieren Sie sachlich, wenn Sie die Effizienz oder Konsistenz von Aktivismus hinterfragen möchten.

Als Redaktion haben Sie natürlich Zugriff auf diese beiden Informationen:
Mein Kommentar ist deshalb nicht pauschal, sondern ausgesprochen dediziert. Die Informationen der hier vorstehenden beiden Zeilen erhält man, wenn man Redaktionsarbeit nicht indoktriniert -, aber unvoreingenommen leisten würde.
Ich habe Verständnis dafür, dass in der engen Schweiz viele nicht wissen wollen, was eine Terrororganisation ist – obwohl die Schweiz genau dafür logistische Drehscheibe und Geldwaschungshilfe darstellt. Die Schweiz hat sich ja auch jahrzehntelang offiziell dem IRGC angebiedert und Terrorismus damit auf staatlicher Ebene hoffähig gemacht. Die terroraffine Tendenz Schweizer Medien ist darum nachvollziehbar. Man muss dafür noch nicht mal den Begriff „Erbsünde“ bemühen.
Eine Redaktion wie die Ihrige sollte trotzdem in der Lage sein, dies zu verstehen und ihrer Leserschaft zu übermitteln. Wo nicht, ergeben sich zwei Empfehlungen:
Man könnte sonst versucht sein, bei manchen Redaktionen Glorifizierung oder Verharmlosung von Terrorismus und Judenhass im Ansatz oder Grundsatz erkennen zu können. Judenhass ist längst wieder institutionalisiert und etabliert. Daran sind direkt und unmittelbar unsere Medien beteiligt, von welchen einige sogar per Gesetz durch die Einwohner zwangsfinanziert werden müssen. Die Grenze zur Volksverhetzung ist fliessend – und sie wird jeden Tag ein wenig mehr überschritten. Muss ich mich dafür entschuldigen und mir Sanktionen gefallen lassen, wenn ich auf Unrecht und Kompetenzmangel hinweise?
Ohnehin stellen sich sehr viele Menschen schon seit langem und zunehmend die Frage, welche Berechtigungen Medien heutzutage eigentlich noch beanspruchen wollen, derweil sie vornehmlich nur noch Mainstream-Ansichten mittels Channelling verbreiten. Dafür brauchen wir eigentlich keine Medien“vielfalt“ – mit der vorherrschenden Einfalt sind wir hinlänglich bedient ;-)
Es steht aber jedem frei, wie weit er sich selber entblössen will dadurch, dass er zeigt, dass er nicht nur nicht ausreichend belesen -, sondern auch instrumentalisiert ist.
Mit freundlichen Grüssen
Leonhard Fritze