Für diesen Beitrag habe ich vor allem die Themenfelder „Anthropogener Klimawandel“ und „Antisemitismus“, aber auch das militante Spektrum der Bewegung „6-farbiger Regenbogen“ vor Augen.
Diejenigen mit dem geringsten Mass an Bildung oder Belesenheit verteidigen extremistisch, fundamentalistisch und vehement die global überhaupt komplexesten Themen, reduzieren und versimplifizieren deren Verständnis aber auf schwarz oder weiss (1 oder 0) und identifizieren sich dann damit. Das sieht aus wie „Eltern- oder Bildungsersatz“. Untergruppe „Geltungsbedürfnis“.
Sind die Leute aber gebildet, werden dieselben komplexen Themen aus Gründen der Ideologie verteidigt. Untergruppe „Wider besseren Wissens“.
Regierungsstellen und passende Branchen verteidigen diese komplexen Themen aus Gründen des Machterhalts und der geldwerten Rendite. Untergruppe „Gier und Korruption“.
Diese Themen folgen auffallend einer Nicht-Logik. Im Supermarkt der Thesen kann sich jeder bedienen und sich daraus aussuchen, was sein Weltbild und damit seine Identifizierung auf dem idealsten Weg voranbringt und festigt.
Dass man aber die Chancen auf den wahren Sinn des Lebens verweigert und stattdessen diesen Ersatz“wahrheiten“ folgt, wird – zur Not auch unter Zuhilfenahme von Übergriffigkeit und Gewalttat – ausgeblendet.
Endlich hat man eine Aufgabe und einen Sinn im Leben gefunden. Zugegeben ist die Positionierung eines jeden Individuums für selbiges von existentieller Bedeutung. Und vermutlich haben diese Individuen in ihrer Kindheit kein ausreichend förderliches und hilfreiches Umfeld oder genügend Anerkennung geniessen können.
Jeder Mensch braucht zwingend eine gesunde Portion Anerkennung sowie Zuneigung und ein Plätzlein, an welchem er sich ungestraft niederlegen darf: Ein lieb Hundekörbchen, wenn man so will. Oder extrem polit-fundamentalistisch-gefährlich formuliert: Eine halbwegs normale Familie. Aber ich bin nicht Freud.
Und Familien stehen seit einigen Jahrzehnten unter politischem Beschuss von Hundekörbchenhassern welche glauben, der Mensch habe weder Geist noch Seele. Streng genommen ist das ein religiös-sektiererischer-politischer Beschuss. Trotzdem ist er mehrheitsfähig und dergleichen, obwohl man ansonsten am linken Rand des Spektrums minuziös und äusserst gewissenhaft darauf erpicht ist, allen anderen Menschen religiöse Denke zu verbieten und auszutreiben (gibt es schon das Wort "auszubläuen"?).
Beobachten kann man, dass es negative Dinge gibt, bei denen sich der Zeitraum zwischen Fehltritt und Bestrafung (somit die Kausalität) auch mal über zweieinhalb Generationen hinweg erstrecken mag. Rechenbeispiel: (Strg und Punkt) minus 2.5 Generationen = 68. Und: Ganze Völker werden umprogrammiert und bemerken dies nicht infolge der aussergewöhnlich langen Reaktionszeit. Was man dann aber doch irgendwie spürt, ist, dass „es“ anders ist als früher. In Ermangelung von Beobachtung und Differenzierung nennt man dies dann flugs „Entwicklung“ oder „Fortschritt“. Ich meine hier nicht die begrüssenswerte positive Entwicklung, und nicht den weiterführenden Fortschritt – sondern ich meine degenerative Ereignisse; mithin den Rückschritt. Aufgrund des langen Zeitraums von der Ursache bis zur Wirkung werden Menschen, die darauf hinweisen, vollmundig als „Ewiggestrige“ bezeichnet.
Diese beschiessenden Menschen fühlen sich dann oftmals frei und befreit – realisieren dieses Gefühl und diesen Vorsprung aber auf Kosten des Nächsten; des Gegenübers; der Population oder der Kommune. Diese Scheinfreiheit stellt Übergriffigkeit dar - schränkt somit die gleichwertige Freiheit des Gegenübers entsprechend ein - ungefragt. Das benachteiligte und bedrängte „weggepickte und weggehackte“ Gegenüber muss sich wohl wehren – und schon haben wir die Dissonanzen. Weggehackte werden dann wegen ihres aktivierten Schutzbedürfnisses sogleich als intolerant, aggressiv, engstirnig oder rückständig verschrieen. Bei vielen sind Freiheitsgefühle nichts anderes als es zu geniessen, wenn andere sich nicht gegen Übergriffigkeiten wehren können: Man fühlt sich erst dann richtig gut, wenn der andere sich richtig schlecht fühlt.
„Bescheidenheit ist eine Zier – doch weiter kommt man ohne ihr“: dieses ironisch gemeinte pommersche Sprichwort deutet es an, spricht es aber nicht aus: Der Weltuntergang kommt wegen Egoismus. Das ist präzis das Gegenteil des Schöpfungsgedankens.
PS: Was ist nun der Sinn des Lebens? In einem einzigen Satz kann ich die Frage nicht beantworten – aber ein Schlüssel zum Verständnis für Menschen MIT Geist und Seele (= Gewissen) ist der Bibelvers aus Johannes 3,16: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einziggeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“