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Reformation 2.0

07.12.2017

Kürzlich wurde ich von einem treuen Kirchgänger darauf angesprochen, warum unsere Kinder, und wir selbst, nie in der [reformierten] Kirche zu sehen seien.

Nun - die Antwort ist einfach: Wir sind weder katholischen noch ökumenischen Glaubens.

Bei dieser Gelegenheit sei es mir erlaubt, eine Gegenfrage zu stellen: Warum ist die Reformierte Kirche Beggingen einem römisch-katholischen Papst geweiht? Warum hat man in den Jahrhunderten der Reformation die Korrektur dieser Schieflage verpasst? Oder kommt das jetzt nicht so gar drauf an? Dann wird es wohl auch nicht so entscheidend sein, ob oder wo wir eine "Servicestelle für emotionale Gefühle" besuchen.

Gott sei Dank haben wir in Beggingen einen aufgeschlossenen und fundiert denkenden Pfarrer. Wir sind froh, dass er sich engagiert und dabei die Werte der Bibel hochhält. Aber auch der beste Pfarrer und die treuste Gemeinde können es nicht ändern, wenn die Ökumene beschlossen hat, dass 500 Jahre Reformation jetzt einfach endlich genug seien. In der Religion von Rom und in der Ökumene hat Jesus keinen Raum: Sein Platz ist bestenfalls im Stall, bei Ochs und Schaf. Ich hingegen wäre der Meinung, die Reformation müsste gleich noch einmal beginnen: Zu früh wurde sie abgewürgt, und zu rasch ist sie eingeschlafen. Als Antwort auf die unbiblische Ökumene hätte von seiten der Christen schon lange eine "Reformation 2.0" gestartet werden sollen. Aber wir sind lau geworden; weder heiss noch kalt.

In Beggingen könnte der Anfang gemacht werden damit, dass die örtliche Kirche nicht mehr einem Papst, sondern einem Apostel oder Jünger Jesu oder sonst einer biblischen Figur geweiht würde. Dabei darf es auch gerne eine Figur aus der Zeit vor Jesus (also "Altes Testament") sein: Denn schliesslich stammt der biblisch-christliche Glaube vom jüdischen ab. Jesus hat die jüdische Religion nie christianisiert oder abgeschafft - aber er hat das damit verbundene Gesetz erfüllt und damit bestätigt, erklärt und vorgelebt. Doch dies zu anerkennen würden sich die Ökumene und gar ein Teil von Luthers Gefolgschaft eher die Zunge abbeissen und stattdessen den Islam mit Freuden in die Kirche integrieren - wobei Letzteres vor unseren Augen bereits zu geschehen beginnt.

Den Ausspruch "Gott - sei mir, dem Sünder, gnädig!" - der eine Herzenshaltung und ein Glaubensbekenntnis offenbart - kann man auch tun, ohne regelmässig auf einer Kirchenbank zu sitzen.

 

 
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